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Tipps zur Hälterung von Krebsen...

 
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luecke3.0
Gewässerwart


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Anmeldedatum: 06.03.2008
Beiträge: 1072
Wohnort: Holzhausen

BeitragVerfasst am: Sa Apr 25, 2015 11:26 pm    Titel: Tipps zur Hälterung von Krebsen... Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

eins Vorweg, es ist bei Strafe in D verboten invasive Krebsarten in andere Gewässer umzusetzen, auch nicht in Gartenteiche, es muss gewährleistet sein das sie nicht ausbüxen... Die Signalkrebse aus dem Goldbach können locker 2km an Land zurücklegen auf der Suche nach einem anderen Gewässer!


Grundsätzlich muss man bei den Krebsen etwas sammeln damit sich eine Zubereitung lohnt, d.h. man muss sie zwischenhältern... Ein positiver Nebeneffekt ist, das sie dadurch sowohl innerlich als auch äußerlich gereinigt werden...

Für 1-3 Tage geht das in einer Wanne mit wenig Wasser, die Krebse sollten gerade bedeckt sein, sonst ersticken sie aufgrund von Sauerstoffmangel, es sollte täglich das Wasser gewechselt werden. Und nicht zu viele Krebse zusammensetzen...

Über einen längeren Zeitraum sollte für Sauerstoff/Wasseraustausch gesorgt werden...
Eine einfache Möglichkeit ist eine Sauerstoffpumpe mit Sprudelstein aus dem Aquarienzubehör, kostet ca. 15€...(ruhig mit etwas mehr Leistung)
Die Krebse können so in einer Wanne, Aquarium, alten Regentonne o.ä. gehalten werden... Ich persönlich nehme die schwarzen, rechteckigen Zementwannen...
Diese sollten an einem schattigem Ort stehen, möglichst ohne direkte Sonneneinstrahlung. Eine Abdeckung ist empfehlenswert, damit z.B. Nachbars Katze nicht mit den Krebsen "spielt" und sie so befreit... Ich nehme dafür einen Gitterdraht.

Der Nachteil bei der Sauerstoffpumpe ist das sie keinen Reinigungseffekt hat, es muss immernoch regelmässig, am besten täglich, das Wasser gewechselt werden da die Krebse es stark und schnell verschmutzen.

Eine Möglichkeit wäre hier einfach ein Lufthebefilter an die Sauerstoffpumpe anzuschliessen... Diese haben allerdings eine schwache Filterleistung und setzen sich schnell zu... Also keine Dauerlösung...

Ein Aquarienaußenfilter hat da schon deutlich höhere Standzeiten und eine bessere mechanische Reinigungskraft, lässt man ihn vorher noch "einlaufen" funktioniert auch die biologische Filterung (wie beim Aquarium auch) und man kann auf ständige Wasserwechsel verzichten... Der Einlauf sollte so platziert werden das das Wasser als Strahl einsprudelt oder mindestens die Wasseroberfläche bewegt wird, damit die Sauerstoffversorgung gegeben ist.


Man kann auf einen Filter verzichten wenn man einen Frischwasseraustausch gewährleisten kann, z.B. aus einem Gartenteich... Dazu reicht eine Aquarienpumpe die Wasser aus dem Teich in den Lagerbehälter strömen lässt und über einen Überlauf (z.B. eingesetztes Rohr) läuft das Wasser zurück in den Teich...


Die wohl optimalste Lösung ist ein Kammer-Filter, wie viele gängige Teichfilter... diese Art des Filters kann man auch sehr leicht selbst bauen, es gibt Anleitungen im Netz, das Prinzip ist ganz einfach...




Man hat normalerweise 3 Kammern, als Behälter kann man irgendeinen ausreichend großen eckigen Behälter nehmen (z.B. ein zweites Zementfass)... Das Wasser durchläuft erst eine Absetzkammer für grobe Partikel die sich am Boden ablagern, dann einen biologischen Filter, z.B. Filterkies oder diese Aquarienröhrchen und in der letzten ist dann eine Filtermatte oder Filterwatte (gibts im Teich- oder Aquarienhandel als Meterware zum zuschneiden)...
Man benötigt eine Aquarienpumpe (mind. 600l/h). Man stellt Filter und Hälterbecken höhenversetzt auf... man kann entweder das Wasser aus dem Filter hoch in Hälterbecken pumpen und es läuft über einen Überlauf wieder in den Filter, oder umgekehrt...
So liessen sich sogar mehrere Hälterbecken gleichzeitig filtern, wenn man z.B. den Pumpenschlauch mit Abzweigen versieht... die Überläufe mehrerer Becken laufen dann in den Filter...


Viel Spass beim basteln und immer schöne saubere Krebse!

Gruß
Lücke
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Verfasst am: Sa Apr 25, 2015 11:26 pm    Titel: Ähnliche Themen



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