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Loten der Tiefe und Tasten des Bodens mit der Rute !?

 
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crossi1973
Angelpapst


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Anmeldedatum: 21.05.2009
Beiträge: 568
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 7:12 pm    Titel: Loten der Tiefe und Tasten des Bodens mit der Rute !? Antworten mit Zitat

Hallo,

@Savagear: Du hast in Thema Nachtangeln geschrieben.
"MOIN
ALSO ICH STELLE MIR DAS SO VOR ich zehe das Lotblei über den Gewässer Grund und wenn da Algen dranne sind dann weis ich irgendwo zwischen mir und der Einwurfstelle sind Algen. ??? Aber wie finde ich heraus ob der Boden hart oder weich ist.??????"

Da haste recht, das wissen das dort Kraut ist hast Du nun. Aber leider wird es nicht viel nutzen, den wo genau die Krautbank ist weißt Du noch nicht und da die Karpfen, soviel ich weiß, in erster Linie auf den Kraut freien stellen nach Nahrung suchen ist es wichtig diese zu finden !!!

Bin selber in der Sache noch lange kein Profi aber die Theorie sieht so aus:

Man nehme eine Karpfenrute (wieviel Lbs kann ich nicht wirklich sagen) mit einer normalen Rolle die mit geflochtener Schnur bespult ist (soll sehr wichtig sein wegen der geringen Dehnung, so hat man eine direkte Verbindung zum Blei und merkt alles besser als mit Mono mit hoher Dehnung).
Am Ende der Schnur ein Blei am besten ein spezial Tastblei.
Das ist eigentlich alles, nun wirft man das Blei aus und wenn es am Boden angekommen ist zieht man es langsam mit Gefühl wieder rein. Die Rute sollte im 90grad Winkel zum Blei stehen.
Wenn man nun das Blei über den Boden zieht merkt man in der Rute den Gewässergrund. Wenn man einen starken Widerstand der bei starken Zug plötzlich nach gibt läst dieses auf Kraut schließen, bei einen gleich bleibenden hohen Widersand wobei man aber das Blei ohne großen Ruck weiter ziehen kann sollte der Untergrund schlammig sein.
Besteht der Gewässerboden aus Sand sollte das Blei ohne großen Widerstand eingeholt werden können. Bei Kies als Boden spürt man kleine kurze Schläge in der Rute.

So sagt es die Theorie soviel ich weiß.

Wenn jemand mehr Erfahrung damit hat und Tipps oder richtig Stellungen hat wäre ich sehr dankbar, habe es selber nur 3mal in die Praxis umgesetzt und glaube das man sehr viel Übung und Erfahrung braucht.
Bin gerade dabei diese zu sammeln Very Happy Very Happy !!!

Was das Loten angeht habe ich schon ein wenig mehr Erfahrung.
Bei mir sieht es so aus:
Eine Rute mit Rolle (die Schnur ist hier nicht von großer Wichtigkeit) am ende der Schnur einen Auftriebskörper (große Pose oder ähnliches was man auf Distanz gut erkennen kann) davor eine Gummiperle um den Knoten zu schützen, auf der Hauptschnur wird ein Blei gezogen wo die Schnur leicht durchlaufen kann und das Gewicht deutlich größer ist als die Tragkraft des Auftriebskörpers !!!
Nun wirft man aus und zieht die Schnur soweit ran bis man merkt das der Auftriebskörper an den Blei anschlägt.
Dann gibt man nach und nach Schnur immer einen halben Meter (am besten eine Markierung an der Rute machen) und Zählt die einzelnen Schritte mit, wenn dann der Auftriebsköper an der Wasseroberfläche angekommen ist kann man ganz einfach errechnen wie Tief diese Stelle ist ! ( 6x Schnur geben sind 3 Meter, 10x Schnur geben sind 5 Meter u.s.w)

Habe auch mal gehört das man das Tasten und Loten gut kombinieren kann Very Happy Very Happy .

Sollte jemand noch gute Tipps oder Ergänzungen haben immer her damit !!! Exclamation Exclamation Exclamation

Gruß
Carsten
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Es gibt immer was zu tun....packen wir es an !!!
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Savagear
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Anmeldedatum: 05.04.2010
Beiträge: 282
Wohnort: Osnabrück+Belm

BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 8:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked wow das is krass ich glaube da bin ich voll der grob motoricker drinne. aber schön das ich jetzt weiß wen ich ansprechen kann Laughing

sehr geiler beitrag danke.
_________________
Fischer´s Fritze fischt frische Fische........
Ha ha ha ha noch nen Angler Smile
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luecke3.0
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Anmeldedatum: 06.03.2008
Beiträge: 1071
Wohnort: Holzhausen

BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 9:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
habe mal in einem anderen Forum vor einiger Zeit etwas darüber geschrieben:
http://forum.angelsport.de/thread.php?threadid=4213

Das Tasten ist nicht ganz so einfach dazu gehört Erfahrung, wenn man das Blei nur über Grund zieht kann man nur zwischen z.B. kiesigem (steinigem), sandigem (hindernissfreien) und verkrautetem Grund unterscheiden.
"Tasten" ob der Grund hart oder weich ist kann man eigentlich nur indem man einen Platz "anvisiert" und so wirft als würde man den Platz überwerfen. Während des Wurfes bremst man die Montage ab sodass sich die Schnur strafft und genau auf dem Platz einschlägt. Wenn man jetzt die Schnur gestrafft bleibt und man etwas die Rute nach oben hält kann man den AUfprall des Bleies auf dem Grund merken. Ist der Aufprall deutlich zu merken ist der Grund hart, wenn er gar nicht oder nur schwer zu merken ist muss man z.B. mit Schlamm oder starker Verkrautung rechnen.
Weiter Tasten ist schwierig und geht höchstens wenn der Winkel passt, z.B. ufernah -> man reißt die Rute nach oben und kurbelt ein paar mal schnell, so bekommt man u.U. das Blei weit genug vom Boden um den Grund bei gestraffter Schnur wieder zu "erkennen".

Es gibt aber auch noch ein einfaches Hilfsmittel, einfache ein Stück Wollgarn o.ä. "saugendes" Material am Blei befestigen, auswerfen und ein paar Minuten auf dem Platz liegen lassen. Danach möglichst schnell einholen sodass die Montage nicht mehr den Grund berührt. Anschlüßend kann man den Wollfaden "begutachten", ist er stark verdreckt und riecht modderig dann hat man Schlamm -> Wenn man den Wollfaden mit einem Auftriebskörper versieht kann man sogar die Dicke der Schlammschicht ertasten.

Gruß
Lücke
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crossi1973
Angelpapst


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Anmeldedatum: 21.05.2009
Beiträge: 568
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 9:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lücke,
danke erst mal für deinen Beitrag !!!!

Habe mir deinen alten Beitrag angeschaut....Respekt....ist echt Super und Informativ !!!

Habe viel dazu gelernt und werde es bestimmt mal am Wasser zum einsatz bringen !!!

Wünsche Dir dicke Fische und vieleicht trifft man sich mal am Wasser !!!

Gruß
Carsten
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