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Karpfen in MV - Anfänger braucht Rat...

 
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filtertoni
Angelkursteilnehmer


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BeitragVerfasst am: Fr Jun 29, 2012 4:09 pm    Titel: Karpfen in MV - Anfänger braucht Rat... Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

als Newbie freue ich mich auf paar Profi Ratschläge von euch.

Anfang Herbst werde ich eine Woche nach MV fahren, und somit zum ersten Mal Karpfen außerhalb von OS suchen. Und zum ersten Mal mit dem Boot Spots suchen, auslegen, drillen usw. Zum Glück ist ein ortskundiger Karpfenfreund dabei, das ist natürlich das Wichtigste.

Allerdings habe ich noch eine Menge zu tun, scheint mir. Letztes Jahr haben die Jungs dort u. a. vor einer Insel gefischt, über 400 m (???) entfernt. Wegen des Ufers wird auch oft im hüfttiefen Wasser aufgebaut. Für mich alles Neuland. Da fällt mir dann auf, dass meine Banksticks max. 90 cm lang sind, meine Pieper keinen Funk haben, ich nur 370 m Mono auf meinen Rollen habe usw.

Also wenn ihr noch Ratschläge für mich habt, was ich sonst noch beachten sollte bzw. was Anfänger oft vergessen/unterschätzen, gerne her damit. In Sachen Schnur nehme ich jeden Shopping Tipp. Vernünftige, sinkende Geflochtene mit akzeptablen Durchmessern sind scheinbar schwer zu finden und noch schwerer zu bezahlen.

Natürlich habe ich schon ein paar Hinweise bekommen und lese auch fleißig im www, aber Tipps von Vereinskollegen sind mir die liebsten Very Happy

Danke schon mal vorab für Eure Hilfe!
filtertoni
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luecke3.0
Gewässerwart


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BeitragVerfasst am: Fr Jun 29, 2012 5:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Toni,
beim ersten Tripp dahin zahlt man immer "Lehrgeld", aber man kann es wirklich minimieren wenn man sich wie du vorher genau informiert...

1. Sinkende Geflochtene ist ein MUSS, und in Verbindung damit Rollen die genug in einem akzeptablen Durchmesser fassen (400m sollten es schon mind. sein).
Das Problem ist wie du schon bemerkt hast, das die Durchmesserangaben bei Sinkender völlig daneben sind und sie oft sehr dick ausfallen, bei KS hab ich mal ein Thema zu den Eigenschaften von Geflochtenen Schnüren eröffnet, mußte mal suchen...
Auch wenn es teuer erscheint, man braucht sie wirklich und das ist das Letzte an dem ich jemals wieder sparen würde!
Es gibt welche von JRC, Fox, Spro, Gatorbraid, etc., da hab ich damals auch das ganze Netz durchforstet...wichtig ist nicht zu dick und in vernünftigen Spulengrößen -> 300m Spulen bringen nix, ideal wären 1200m verteilt auch 3 Spulen.

2. Lange Banksticks sind auch sehr wichtig, gab´s bei der Angeldomäne sonst recht preiswert, besser ein paar mehr, denn das Boot muss man ja auch irgendwo festmachen...Wink

3. Wenn du mit E-Motor fährst sind genug Batterien wichtig, zu 2t im Boot und Paddeln geht aber auch...

4. Tastblei einpacken!

5. Unauffällige Markerposen

6. Ruten sind zu vernachlässigen, am besten nicht zu lang und kräftig, das sind schon alle Anforderungen.

7. Echo ist "Pflicht", muss aber nix Besonderes sein...

8. Bissanzeiger mit Funk sind auch "Pflicht", man kann fast nirgends in Rutennähe sein Zelt aufbauen und wenn das Wetter schlecht ist hört man gar nichts.
Gut und günstig sind da die Askon Sets von Askari, das Extreme oder das Majesty. Ansonsten mal gucken ob du nen Gebrauchtschnapp irgendwo machen kannst, Fox, Delkim, Atts, o.ä.

Das war´s erstmal was mir so eingefallen ist...

Gruß
Lücke
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crossi1973
Angelpapst


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BeitragVerfasst am: Fr Jun 29, 2012 8:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
günstige Banksticks bekommst Du im Osnabrücker Sportfischer Zentrum am Fürstenauerweg von Nash (sind echt preiswert und gut ) !!!

Als Bissanzeiger sind diese nicht verkehrt:
http://www.angelgeraete-wilkerling.de/catalogue/products/view/20299
Gut und vom Preis ganz Okay !!!

Gruß
Carsten
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filtertoni
Angelkursteilnehmer


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BeitragVerfasst am: Sa Jun 30, 2012 12:45 am    Titel: Antworten mit Zitat

Direkt schon eine Menge Tipps, vielen Dank an Euch!

Boot, Motor, Echo usw. hat zum Glück der Kollege vor Ort, ansonsten müsste ich auch erstmal mit meinem Bankmenschen über einen Kredit sprechen Shocked

@Lücke: den Tröt bei KS habe ich grade schon ausgiebig studiert...die Gatorbrade scheint hier der letzte bezahlbare Kompromiss zu sein. Angeblich soll ja auch eine neue von Climax kommen, günstiger als die Cult. Denn die scheint mir aus Gold gesponnen...Aber ich habe verstanden, dass bei der Schnur zu sparen das absolut falsche Ende wäre.
Sollte ich denn auf jeden Fall immer mit Geflecht (+ Mono Schlagschnur) fischen, auch wenn ein Spot evtl. "nur" 80 oder 100 m weg wäre?

Zu den Markerposen...Da die Zahl an Anglern dort nicht so hoch ist, wird es sicher keinen dichten Posenwald geben. Trotzdem hätte ich Angst, dass ich dadurch entweder verscheuche oder beim Drill darin hängenbleibe....

@Carsten: Die Banksticks schaue ich mir auf jeden Fall mal an. Hast Du die Prologic Piper selber mal ausprobiert? Mir sind meine einfachen Carp Sounder schon ein wenig ans Herz gewachsen, allerdings kostet die Aufrüstung auf Funk, z. B. mit einem ATTx V2 auch schon ne schöne Stange Geld. Da wäre dein Tipp eine günstigere Alternative.

Eine Frage ist mir grade noch gekommen. Absenken? Auf so große Entfernungen sowieso unnütz, oder grade da zwingend nötig?

Fragen über Fragen. Möchte aber gerne, wie Lücke schon gesagt hat, die Zahl der Überraschungen vor Ort zumindest minimiern Wink

Viele Grüße
filtertoni
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Atti_One
Angelkursteilnehmer


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BeitragVerfasst am: Sa Jun 30, 2012 11:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
ich war vor 3 Wochen für ne Woche in Mcpomm und hab auf einer Insel gefischt auf Distanzen bis 480m.

1.Geflochtene brauchst du nicht,wenns 2Mal piepst oder du einen Fallbiss hast fährst du sowieso raus um zu kontrollieren bzw. drillen.
Nehme noch am besten ne Ersatzschnur mit im Fall der Fälle.
Ich hab mir auch viel Gedanken um die geflochtene gemacht.
Fazit kann man machen wenn mal Geld im Überfluss hat.

2.Ruten: Beim 2,75lbs oder wie zuhause auch weil du dem Fisch hinterherfährst, auf 400m pumpst du auch mit einer 3,5lbs Rute keinen Fisch ran.

3.Funk: Wie Lücke sagt unverzichtbar.

4.Schlagschnur nicht vergessen.Muschelfelder ohne Ende! 50-100m mitnehmen.

5.Bleie: ab 160gramm lead clip falls schilf oder Seerosenfeld.

6.Absenken:Hinter der Montage absenken und hinter der Rutenspitze wenn es geht,Highpod würde ich nur aufbauen wenn kein Bootsverkehr dort ist sowie Spinnanglervom Boot.(Absenken hinter der Montage dann wenn es abfällt zu dir damit die schnur nicht in der luft hängt.

7. Füttern: Wenns gut läuft sind 30-40kg ganz schnell weg,paniermehl und sowas kannste zuhause lassen.Partikel wären noch Topp!
Meine Empfehlung am 1. Tag füttern, dann gewöhenn sich die Fische an deine Köder und dann die Ruten aufs Feld.
Am Ufer fischen ist auch immer ne super sache,man muss nicht immer auf 500m angeln,einfach mal probieren.Wink

8.Marker: Bei uns wurden auch welche eingesammelt von Spinnangelern als Trophäe,nur mal so by the way. Ein günstiges Hand gps zum spots speichern und zurückfahren nach dem ausbringen der rute kann ich dir empfehlen denn wenn es dunkel ist sieht man nicht viel oder man fährt einen schnurbogen.

Sonst kann ich mich Lücke anschliessen,ich hab dir mal die Dinge aus meiner Sicht und Erfahrung geschildert.

Besten Gruß
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crossi1973
Angelpapst


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BeitragVerfasst am: Sa Jun 30, 2012 1:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
habe die Prologic Pipser selber und muß sagen für das Geld sind sie Top !!!

Als Minus würde ich die fehlende Fallbisserkennung und das nicht alt zu laute Empfängerteil nennen (mich hat es aber immer wach bekommen) !!!

Hier noch mal ein Link der Dir weiterhelfen könnte:
http://carp-syndikat.de/tackle-area/archiv-2010/prologic-senzora-vtsw.php

Gruß
Carsten
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luecke3.0
Gewässerwart


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BeitragVerfasst am: So Jul 01, 2012 10:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also auf "Wurfweite" kannste natürlich Fischen wie "bei uns", da braucht es keine Geflochtene, ich hab immer genug E-Spulen mit.
Schlagschnur hatte ich vergessen, da muss es aber auch keine Teure sein, normale, etwas robustere, dicke Mono tut´s auch.

Allerdings kann ich Atti nicht ganz zustimmen, denn selbst wenn man ne Mono mit geringer Dehnung hat bekommt man einen Brassenbiss auf 300m nicht mit -> Es ist ärgerlich wenn dann die ganze Nacht die Montage "tot" ist und man hat im Drill noch weniger Kontakt zum Fisch.
"Normale" Geflochtene ist ungegeignet weil Manche auftreiben wie ein Korken, dann sind 300m Schnur an der Oberfläche, der Wind drückt sie weg oder Bootsfahrer sammeln sie auf...
Absenken bei sinkender Schnur auf jeden Fall noch unter den Rutenspitzen, damit man mit dem Boot nicht ständig in die Schnur fährt.

Wegen den Spinnfischern sprach ich von unauffälligen Markern... Wink ...aber wie Atti schrieb, fast jedes Handy hat mittlerweile ein GPS mit Routenspeicher intergriert, nur ein Marker zusätzlich ist schon sehr hilfreich, besonders im Freiwasser.

Futter sollte genug vorhanden sein, lieber zu viel als zu wenig, welcher Art das kommt auf´s Gewässer an, wenn viele Brassen vorhanden sind sollte man auf Fischiges eher verzichten und die Hakenköder entsprechend groß wählen. Wenn die Kapazitäten im Auto begrenzt sind kann man Partikel auch gut vor Ort kaufen und kochen oder in schwarzen Müllsäcken "veredeln". Boilies auf jeden Fall einsalzen oder vacuumieren.

Funkbissanzeigersets gibt´s bei eBay z.T. für´n Appel und nen Ei, die funktionieren sogar, allerdings nur solange sie trocken sind... Wink ...man kann sie kaufen wenn man sie nur 1-2 Male im Jahr braucht, sollte sie aber aufschrauben und versiegeln -> da reicht ordentlich Fettspray auf der Platine.

Und stimmt, schwere Bleie sollten es sein, die kann man beim Auslegen sonst schnell mal verziehen.

Und bei den "Feinheiten" kommst halt dann auf die Bedingungen am Gewässer an...

Gruß
Lücke
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filtertoni
Angelkursteilnehmer


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BeitragVerfasst am: Mo Jul 02, 2012 5:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So viele Infos, vielen Dank dafür!

Die Schnurfrage ist echt ärgerlich. So oder so kostet das ne Stange Geld. Wenn ich meine 5000er mit einer Geflochtenen (0,26 oder 0,28 ) fülle, habe ich ausreichend Schnur. Sollte ich mit 0,35-0,40 monofiler fischen, reichen meine Rollen schlicht nicht (habe nur eine Crosscast in der Long Distance Variante, die ist groß genug). Also entweder teures Geflecht draufziehen, oder größere Rollen besorgen… Naja, hätte ich italienische Sportwagen als Hobby, wäre das teurer.

Was ist von den sonstigen Geschichten/Räuberpistolen zu halten, die man so über MV hört? Also am besten müsste ich noch eine Schrottflinte wegen der tobsüchtigen Wildschweinhorden und einen mobilen Operationssaal wegen der Killer-Zecken und Todes-Mücken einpacken? Wink
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luecke3.0
Gewässerwart


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BeitragVerfasst am: Mo Jul 02, 2012 6:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Geflochtene solltest du in jedem Fall nehmen, wenn es das Gewässer zulässt (ausreichende Tiefe, wenig Bootsverkehr) kann man auch ne günstige "schwimmende oder neutrale" Geflochtene nehmen, im schlimmsten Fall muss man dann halt ein paar mal absenken auf ner weiten Entfernung.

Sowas z.B.:

http://www.ebay.de/itm/RUND-GEFLOCHTENE-DYNEEMA-ANGELSCHNUR-0-14mm-1000m-GRUN-0-04EUR-M-/400304322320?pt=DE_Sport_Angelsport_Angelschn%C3%BCre&hash=item5d33ff3710

(Die auf jeden Fall in 0,14!!! Sie fällt sehr dick aus!!! Hat aber ein "neutrales" Sinkverhalten)

Bei so einer Schnur ist es wichtig das man sie zum bespulen in warmes Spüliwasser legt und wirklich stramm aufspult.

Ach ja, 5000er Daiwa Spulen sind eigentlich zu klein, 5500er sollten es schon sein um genügend Schnur drauf zu bekommen...6000er wären ideal...


Lass dich nicht verrücktmachen wegen dem Viehzeug da, die Mücken sind zwar groß wie Spatzen Wink mögen aber auch kein Autan und das Zelt muss man immer dicht lassen.
Wenn man sonst auf Ordnung achtet und Müll, Köder und Lebensmittel wegräumt, lässt das meiste Viehzeug einen in Ruhe, genauso wie bei uns auch.
Schlangenbesuch hatte ich an einem Gewässer allerdings regelmäßig, waren Ringelnattern, die tun nix und hauen sofort ab wenn man näher kommt.

Gruß
Lücke
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Atti_One
Angelkursteilnehmer


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BeitragVerfasst am: Mo Jul 02, 2012 8:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Prologic Xlnt kann ich dir als 30 empfehlen!Wink Die ist genormt und hat auch die größe!
Dann machste noch 10m schlagschnur drauf und fertig!Wink
Und brassenbisse merkst du auch auf 400m das glaub mir mal,sogar eher als einen Karpfenbiss!Wink

Mfg
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henry1098
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 06, 2012 10:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin, ich hab nen Set Funkbissanzeiger von Prologic nun seit ca. 1,5 Jahren im Einsatz. Das sind aber die, die auch stöhnen und bellen **können Shocked die haben auch Fallbissanzeige und Anschluß für Swinger. Ich kann sagen daß die top sind. Mal abgesehen davon daß ein Anzeiger öfters Probleme beim An und Ausschalten gemacht hat, den haben wir vor 14 Tagen eingeschickt. Denke / Hoffe der kommt nächste Woche wieder. Habe aber generell viel im strömenden Regen geangelt und sonst echt super. Reichweite am Poller vom einen Ende bis zum anderen....Glaub ich hatte für´n 3´er Set was bei 180,-€ bezahlt.

** Wer da nicht drauf steht: Man kann wirklich fast alles bei den Dingern einstellen, Nachtbeleuchtung an/ aus, Farbwahl..und wenn´s nicht stöhnen oder bellen soll kann man sich auch zwischen 3 oder 4 versch. einfachen Pieps Geräuschen auslassen..
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Viele Grüße von Mona & Henry.
Viel Spaß !
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biglc
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BeitragVerfasst am: So Jul 08, 2012 10:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,


über 200m ist geflochtene ein Muss! Bei mir hat sich ein Fisch ins Schilf geflüchtet, der gerade einen Piep verursacht hat! Die Montage war abgerissen!

Es muss keine sinkende geflochtene Schur sein, eine neutrale tut es genauso. Nur schwimmen sollte sie nicht. Auch in MV mussman übrigens nicht ausschließlich in 500m Entfernung angeln!

Markerbojen werden von den einheimischen Bootsanglern gerne als Platzhirschzubehör gesehen und mitgenommen. Bei bisher keinem Trip konnte ich alle Bojen wieder mitnehmen. Ich benutze nur noch ein GPS-Gerät.

Funkis sehe ich allerdings nicht als Muss an! Die meisten Dinger sind laut genug!

Wichtiger finde ich persönlich eine gute Menge an Futter. Der Brassenbestand ist oft gigantisch!
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Grüße
Peter
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Raubfischkiller
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 1:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

luecke3.0 hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Geflochtene solltest du in jedem Fall nehmen, wenn es das Gewässer zulässt (ausreichende Tiefe, wenig Bootsverkehr) kann man auch ne günstige "schwimmende oder neutrale" Geflochtene nehmen, im schlimmsten Fall muss man dann halt ein paar mal absenken auf ner weiten Entfernung.

Sowas z.B.:

http://www.ebay.de/itm/RUND-GEFLOCHTENE-DYNEEMA-ANGELSCHNUR-0-14mm-1000m-GRUN-0-04EUR-M-/400304322320?pt=DE_Sport_Angelsport_Angelschn%C3%BCre&hash=item5d33ff3710

(Die auf jeden Fall in 0,14!!! Sie fällt sehr dick aus!!! Hat aber ein "neutrales" Sinkverhalten)

Bei so einer Schnur ist es wichtig das man sie zum bespulen in warmes Spüliwasser legt und wirklich stramm aufspult.

Ach ja, 5000er Daiwa Spulen sind eigentlich zu klein, 5500er sollten es schon sein um genügend Schnur drauf zu bekommen...6000er wären ideal...


Lass dich nicht verrücktmachen wegen dem Viehzeug da, die Mücken sind zwar groß wie Spatzen Wink mögen aber auch kein Autan und das Zelt muss man immer dicht lassen.
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Gruß
Lücke

hatte noch wer dort mit schlangen erfahrungen? Crying or Very sad
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henry1098
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 8:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dort nicht aber wir haben eine daheim... Very Happy
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biglc
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 9:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin bei meinen ganzen Trips nach MV habe ich ein paar Schlangen gesehen. Was für welche? Keine Ahnung! Die schwimmen auch gerne im Wasser. Am oder im Wetterschutz hatte ich noch keine.
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Grüße
Peter
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luecke3.0
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 9:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

http://de.wikipedia.org/wiki/Ringelnatter

Eine Andere wird an Gewässern kaum anzutreffen sein, sie sind harmlos und in Zelte werden sie kaum kommen wenn man dort nicht gerade seine Köderfische lagert... Wink

Meist hab ich die nur morgens beim Sonnenbaden an meiner Angelstelle angetroffen, oder sie haben sich angespülte Köderfische zu gemüte geführt, ansonsten meiden sie Menschen.

Gruß
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henry1098
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BeitragVerfasst am: Di Jul 10, 2012 6:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Achtung! Man sollte wissen, daß neben der ungiftigen Ringelnatter auch noch die giftige Kreuzotter in Deutschland vorkommen kann. (Wie in fast ganz Europa ---auch Skandinavien..).
Die Kreuzotter gehört zu den Vipern und das Gift ist nicht zu unterschätzen (giftiger als die Diamant-Klapperschlange) - jedoch kann davon ausgegangen werden, daß einem gesunden Menschen keine Gefahr bei einem Biss droht, da die Kreuzotter nur sehr geringe Mengen des Giftes ausstößt. Anders kann es jedoch bei Kindern, älteren Menschen sowie bei vorgeschädigten Menschen z.B. Allergien etc.. sein. So sollte man ruhig im Vorfeld einmal schauen, was ist eine Kreuzotter, was ist eine Ringelnatter. Idea

Grundsätzlich gilt: Die meisten Bisse durch Schlangen enstehen einfach, wenn man drauf tritt !! Daher Augen auf. Wenn man eine sieht, geht man einfach einen Schritt zurück. Beobachten - wenn Sie ins Zelt oder so will dann kann man mit einem Langen !! Stock die Schlange wieder vorsichtig auf den richtigen Weg bringen. Sie sind nicht aggressiv und sie wollen uns nix böses, lediglich sich selbst verteidigen.
Der Mensch ist keine Beute für Schlangen, nur dringt er in Ihren Lebensraum ein. Die Schlange würde lieber auf jede Begegnung mit dem Menschen verzichten, das ist wohl klar !!
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luecke3.0
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BeitragVerfasst am: Di Jul 10, 2012 9:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Kreuzottern haben i.d.R. aber einen anderen Lebensraum, und sind genauso scheu wie alle anderen heimischen Schlangen.
Trotzdem gilt, wer Schiß vor Schlangen, Wildschweinen, Hornissen, u.A. bei uns sonst kaum noch anzutreffendem Getier hat, sollte sich einen MV Angelurlaub überlegen... Wink

Es ist ein schönes Naturerlebnis, erfordert aber i.d.R. viel Aufwand der nicht automatisch mit Fang belohnt wird... Sad ...und bei schlechter Planung kann´s stressig werden...

Oft wird schon nicht dran gedacht das es dort kaum Uferangelstellen gibt, manch 200ha See hat nichtmal eine richtige Angelstelle an der man auch einen Wetterschutz aufstellen könnte...und die wenigen Stellen an den Gewässern sind dann u.U. entsprechend beliebt und besetzt...

Gruß
Lücke
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filtertoni
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BeitragVerfasst am: Di Jul 10, 2012 4:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

biglc hat Folgendes geschrieben:
...Auch in MV mussman übrigens nicht ausschließlich in 500m Entfernung angeln!


Hi,

sehe ich genauso. Fische sonst meist ufernah. Da ich aber absolut ortsunkundig bin, verlasse ich mich auf Rat der Kollegen. Wenn die Jungs sagen, stell Dich auf Entfernungen bis 450 m, ein, dann muss ich das wohl (erstmal) tun...

Dabei ist Füttern, auslegen, drillen auf 5 Meter doch so viel einfacher Smile

Gruß
filtertoni
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Raubfischkiller
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BeitragVerfasst am: Di Jul 10, 2012 4:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

henry1098 hat Folgendes geschrieben:
Achtung! Man sollte wissen, daß neben der ungiftigen Ringelnatter auch noch die giftige Kreuzotter in Deutschland vorkommen kann. (Wie in fast ganz Europa ---auch Skandinavien..).
Die Kreuzotter gehört zu den Vipern und das Gift ist nicht zu unterschätzen (giftiger als die Diamant-Klapperschlange) - jedoch kann davon ausgegangen werden, daß einem gesunden Menschen keine Gefahr bei einem Biss droht, da die Kreuzotter nur sehr geringe Mengen des Giftes ausstößt. Anders kann es jedoch bei Kindern, älteren Menschen sowie bei vorgeschädigten Menschen z.B. Allergien etc.. sein. So sollte man ruhig im Vorfeld einmal schauen, was ist eine Kreuzotter, was ist eine Ringelnatter. Idea

Grundsätzlich gilt: Die meisten Bisse durch Schlangen enstehen einfach, wenn man drauf tritt !! Daher Augen auf. Wenn man eine sieht, geht man einfach einen Schritt zurück. Beobachten - wenn Sie ins Zelt oder so will dann kann man mit einem Langen !! Stock die Schlange wieder vorsichtig auf den richtigen Weg bringen. Sie sind nicht aggressiv und sie wollen uns nix böses, lediglich sich selbst verteidigen.
Der Mensch ist keine Beute für Schlangen, nur dringt er in Ihren Lebensraum ein. Die Schlange würde lieber auf jede Begegnung mit dem Menschen verzichten, das ist wohl klar !!

vorher kipp ich vor angst um Confused
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filtertoni
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BeitragVerfasst am: So Sep 16, 2012 2:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

gestern bin ich von meinem ersten MV Trip zurück gekommen. Nochmals vielen Dank an eure zahlreichen Ratschläge. Ohne euch hätte ich unendlich viel Lehrgeld gezahlt, so war es nur sehr viel Smile

In der Woche war echt alles dabei...Vier Tage Schneider, Brassenschwärme im Dauerregen am Futterplatz, kaputte Wathose, Batterieschwächen bei Starkwind und noch vieles mehr.

Allerdings hatte der See doch noch ein Einsehen und hat mir in den letzten zwei Tagen drei richtig tolle Fische geschenkt.

Ich komm wieder, keine Frage!

Viele Grüße
filtertoni
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blankmaster
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BeitragVerfasst am: So Sep 16, 2012 8:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

quote]
vorher kipp ich vor angst um Confused[/quote]

Hallo,

das für den Menschen mit Abstand am gefährlichste Tier in Deutschland ist - die Zecke.

Gruß

BM
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henry1098
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BeitragVerfasst am: Fr Sep 21, 2012 8:56 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zecken?

Confused Glaub ich sofort! Drecksviecher! Evil or Very Mad Wird zeit für ne Klimaabkühlung!! Idea
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Forellengeier
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 26, 2012 9:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Filtertoni,
an welchem See warst Du in MP?
LG
Michael
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Forellengeier
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 26, 2012 9:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

An Alle,
war schon mal jemand am Mühlensee bei Jabel Rolling Eyes Möchte ich nächstes Jahr hin u d wäre für ein paar Infos dankbar Laughing
Gruß
Michael
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